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Warum in Flensburg studieren?

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Leben

Warum in Flensburg studieren?

Es ist September und die Hochschule und Europa-Universität Flensburg starten ins neue Wintersemester, wenn es denn überhaupt einen Sommer im Norden gab. Aber warum wählen die Studien-Frischlinge, die »Ersties«, eigentlich Flensburg als Ort für ihr Studium? Für einige geht es vor allem um eins: Strand, Hafen und Flensburger Bier. Hauke will Meer. Unsere Fördestadt bietet seinen neuen Akademikern auf jeden Fall noch viel mehr.

Studieren wo andere Urlaub machen.

Für die Hochschule gilt: Wer noch nie beim »Campuskino« dabei war, hat was verpasst. Immer Freibier und freier Eintritt und immer ein ausgewählter Überraschungsfilm in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln. Die Studies sollen sich ja auch bilden. Nach Vorlesungsende schwitzen die Studies dann in 200 Kursstunden pro Woche und im hauseigenen Fitnessstudio der Europa-Universität Flensburg. Zu Beginn des Wintersemesters ist auch schonmal »Eskalation Yoga« mit bis zu 60 Teilnehmern, da die Kursstunden im Campus Sportzentrum sehr beliebt sind. Aber es ist für jeden Platz, der seinen inneren Schweinehund überwinden möchte. Und in der Stadt selbst?

Unser Revier ist auf jeden Fall Studenten-tauglich.

Flensburg besteht zwar nicht zur Hälfte der Bevölkerung aus Studenten wie zum Beispiel Göttingen, aber sie sind allgegenwärtig. Und werden unterstützt. In vielen Geschäften gibt es Studentenrabatt und auch im Kino zahlt der Student von Flensburg nicht den vollen Preis. Und auch auf dem beliebten Flensburger Weihnachtsmarkt gibt es Rabatt für die angehenden Akademiker. Weihnachten ist noch lange hin? Hej, die Supermärkte verkaufen schließlich schon Lebkuchen.

An der Europa-Uni werden alle nur Lehrer und an der Hochschule alle nur Maschinenbauer?

Nicht ganz. Beide Hochschulen auf dem Flensburger Campus bieten ein breites Spektrum an Studiengängen. Von Sonderpädagogik, International Management und European Studies auf der Uni-Seite des Campus bis zu BWL, Energiewissenschaften, Nautik oder Medieninformatik auf der Seite der Hochschule. Man grüßt sich und teilt sich den Campus. Aber einmal im Semester wird in den Kampf gezogen. Dann heißt es »Campus Bowl« ein sportliches Battle, in dem Uni und Hochschule gegeneinander antreten. Da werden die Uni-Studenten schonmal als »arbeitslose Lehrer« gedisst und die Studies der Hochschule mit dem Spruch »Orange trägt nur die Müllabfuhr« konfrontiert. Alles nur für den Spaß an der Sache und natürlich nicht ganz ernst gemeint.

Und was sagen die Studies selbst zu Flensburg? »Das Gelände ist nicht so groß und liegt auch im Grünen. Das finde ich super«, sagt ein Student der Hochschule. Flensburg ist überschaubar und gemütlich, Hamburg einfach zu groß. Von dem Bezug zur dänischen Minderheit wissen die meisten vor Studienbeginn überhaupt nix. »An kaum einem anderen Campus kann man Möwen schreien hören, ich fühle mich hier richtig wohl«, sagt eine Studentin der Europa-Universität Flensburg. Ja, Flensburg hat schon einen ganz eigenen Charme und vielleicht ist es dieser, der die Studenten von morgen in unsere Fördestadt lockt.

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