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Wie sich der Norden für Ida stark macht

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Wie sich der Norden für Ida stark macht

Freuen Sie sich auf den Silvesterabend? Mit Freunden oder der Familie?
Möglicherweise kennen Sie es auch noch aus dem Elternhaus, wie Sie mit Mutter und Vater zum Bleigießen zusammensitzen. Eine positive Erinnerung. Ein weiterer schöner Brauch: Wünsche für 2018 auf einen Notizzettel schreiben und an eine Rakete kleben. Machen Sie etwas Schönes aus dem Abend! Mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Lachen Sie zusammen, umarmen Sie Ihre Kinder… und genießen Sie einen gemeinsamen Abend. Ich wünsche Ihnen einen großartigen Jahresstart!

Für die Familie Kurzbach aus unserer Nachbarschaft ist es dieses Jahr ein schwerer Jahreswechsel.

Eines der Kinder ist an Leukämie erkrankt. Leukämie wird auch der weiße Krebs genannt.
Die Leukämiezellen breiten sich im Knochenmark aus.Dort verdrängen sie die übliche Blutbildung und treten in der Regel auch stark vermehrt im peripheren Blut auf. Sie können Leber, Milz, Lymphknoten und weitere Organe infiltrieren und dadurch ihre Funktion beeinträchtigen. Davon ist nun Ida betroffen.

Ein neunjähriges Mädchen, das seine Zeit nun schon seit Wochen in der Kieler Klinik verbringen muss. Und auch in den kommenden Wochen bleiben wird.

Ida ist ein Mädchen, wie wir es aus anderen Familien kennen.

Sie redet leise und wirkt dadurch schüchtern. Ida malt gerne in der Malwerkstatt und sie turnt in Schafflund. Zumindest so lange es noch ging. Bei der Familie Kurzbach leben insgesamt noch sieben weitere Kinder. Vier eigene und vier Pflegekinder. Dadurch kam natürlich zunächst Hoffnung auf, denn Familienmitglieder haben ein höheres Zellspendenpotenzial.
Leider geben die Zellen von Idas Brüdern keine Stammzellenspende her, sie sind nicht dafür geeignet.

Ida liebt Ihren Hund Lilly, eine niedliche kleine Shi Tzu-Dame.

Die sie natürlich aktuell oft vermisst. Hinzu kommt, dass die Familie versucht immer für Ida vor Ort zu sein. Organisatorisch, wie auch finanziell eine große Herausforderung. Ida weint oft.
Kinder wie auch Eltern sollten so etwas nicht erleben müssen. Das Leben ist dadurch schlagartig verändert. Ängste und Sorgen verdüstern den Alltag. Denken Sie am besten gar nicht daran, wie es in Ihrer Familie wäre.

Aber gerade deshalb sind wir jetzt gefragt. Sie und ich, einfach alle

Denn es wird eine Stammzellenspende gesucht. Und da kann jemand von uns möglicherweise helfen. Kommen Sie bitte am 14. Januar – um elf Uhr – zur Typisierung in die Schafflunder Schule. Es geht lediglich um eine Speichelprobe. Sie müssen in kein brennendes Haus laufen, können aber vielleicht dennoch etwas Heldenhaftes erreichen. Es ist ganz einfach.

Der Norden macht sich stark und hält zusammen, seien Sie dabei. Für Ida.

Und für sich selbst. Denn wenn Sie oder Ihre Familie mal in eine vergleichbare Notsituation geraten, sind wir auch alle da.  Versprochen! Es ist ein Sonntag, nutzen Sie den Tag! In den großen Facebook-Gruppen werden Mitfahrgelegenheiten geboten, falls Sie keine Fahrgelegenheit haben.

Sie können an dem Tag nichts besseres machen. Lassen Sie uns zusammenhalten, wenn es erforderlich ist. Gemeinsam für ein kleines Mädchen. Für Ida und ihre Familie.

Danke!

Text: Mark J.

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