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Das Problem der guten Vorsätze – eine Flensburger Handlungsempfehlung

Leben

Das Problem der guten Vorsätze – eine Flensburger Handlungsempfehlung

„Ich will nicht mehr rauchen“, „wir nehmen ab“, „jetzt gehe ich ins Fitness-Studio“
Kommt Ihnen das bekannt vor? Im neuen Jahr haben wir gute Vorsätze. Die Umsetzung sieht dann aber – zumindest nach kurzer Zeit – ganz dürftig aus.

Woran liegt das? Oder anders gefragt, wie lange waren Sie denn nach dem letzten Jahreswechsel ehrgeizig hinter Ihren Zielen her? Wie viel weniger wiegen Sie denn heute tatsächlich? Rauchen Sie noch? Gehen Sie jede Woche regelmäßig zum Training ins Studio?

Wohl kaum, denn nur wenige Menschen setzen diese Neujahrsvorhaben auch um.

Wir sind nun mal meist die Gefangenen unserer alten Gewohnheiten. „Der eine Snickers macht ja nicht fett“, „ich rauche ja schon nicht mehr ganz so viel“ und ähnlich. Unser Gehirn, bzw. unsere alten Gewohnheiten helfen uns gern, wenn es darum geht Ausreden zu finden. „Es reicht auch, wenn ich morgen zum Sport gehe“. Wer kennt das nicht? Der innere Schweinehund meldet sich gern zu Wort, wenn es gilt, die neuen Vorhaben umzusetzen.

Kein Wunder, denn die alten Gewohnheiten stecken unter Umständen für immer in uns.

Wir werden Sie nicht einfach mal los, weil wir gern ein paar Pfunde verlieren würden oder gern sportlicher wären.
Stellen Sie es sich einfach so vor: Ihr Gehirn speichert die alte Gewohnheit wie auf einer CD ab und holt sie immer dann raus, wenn Sie sich nicht ausreichend auf die Verfolgung Ihrer Ziele konzentrieren. Diese CD befindet sich dann in einem Gehirnareal, das für den Aufbau von Gewohnheiten zuständig ist, den Basalganglien.

Wie können wir denn wirklich effektiv vorgehen?

1. Setzen Sie die Ziele in der richtigen Form!

Dafür können Sie sich im Anschluss an den Text an den folgenden Link halten:

https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-smart-formel/

2. Überschreiben Sie Ihre alten (CD’s) Gewohnheiten!

Setzen Sie sich jeden Tag mit sich selbst auseinander, aber in kleinen Schritten.
Die Erfolgsquote steigt dann sofort drastisch in die Höhe.

Stellen Sie sich morgens die Frage, was Sie heute tun… um abends zufrieden zu sein? Beantworten Sie abends die Frage, was Sie morgen besser machen werden.

Fangen Sie an, Ihre positive Denkweise in kleinen Schritten zu trainieren, dafür aber jeden Tag. Eine Empfehlung dafür ist ein positives Tagebuch. Ich selbst verwende das 6 Minuten Tagebuch.
Es kostet Sie nur drei Minuten morgens und drei Minuten abends, mehr Zeit ist nicht erforderlich.

Meine beiden beiden Tipps sind umsetzbar und realistisch. Der erste Tipp bei der richtigen Ausgangslage, der zweite Tipp bei der Umsetzung. Denn so sind Sie in der Lage, zur neuronalen Plastizität. Zur Umformung der Gedanken, in positive Vorgänge.

Und dann klappt es auch mit den guten Vorsätzen. 😊

Text: M. Jürgensen
Bildquelle: Pixabay

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