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Fahrradkontrollen an Schulen, 290 Fahrräder wurden kontrolliert

Bildquelle: Shutterstock

Blaulicht

Fahrradkontrollen an Schulen, 290 Fahrräder wurden kontrolliert

Die Polizeistation Mürwik/Fruerlund hat in den letzten Wochen an drei Schulen in ihrem Bereich Fahrradkontrollen vor Schulbeginn durchgeführt. Ziel war es, in der dunklen Jahreszeit die Beleuchtung und Erkennbarkeit der Fahrräder zu überprüfen, den Fahrradfahrern festgestellte Mängel aufzuzeigen, um diese anschließend beheben zu lassen.

An der Fridtjof-Nansen-Schule wurden am 11.11.20 in der Zeit von 06.30 bis 08.00 Uhr ca. 100 Fahrräder kontrolliert. 13 Fahrräder wurden von den Beamten bemängelt, davon waren acht Schülerinnen und Schüler ohne Licht unterwegs, außerdem wurden defekte Bremsen und fehlende Reflektoren, bzw. Klingeln festgestellt. Es wurden Kontrollberichte ausgestellt, d.h. die Schüler und Schülerinnen mussten ihre Fahrräder verkehrssicher nachrüsten und der Polizei anschließend vorstellen.

An der Jens-Jessen-Skole wurde am Folgemorgen eine Fahrradkontrolle durchgeführt. Hier wurden 35 Fahrräder kontrolliert, von denen drei beanstandet wurden.

Am Mittwochmorgen (09.12.20) wurden am Fördegymnasium zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr 155 Fahrräder kontrolliert. Hier war fast jedes fünfte Fahrrad nicht verkehrssicher.

Im Einzelnen wurden an diesem Morgen folgende Mängel festgestellt:

  • 12 fehlende oder nicht funktionierende Lichteinrichtungen,
  • 6 defekte Bremsen,
  • 9 fehlende Reflektoren und
  • 10 defekte/fehlende Klingeln

12 von 155 kontrollierten Fahrrädern waren ohne, bzw. mit defektem Licht unterwegs. Dies entspricht einer Mängelquote von 18,6 Prozent von allen kontrollierten Fahrrädern.

Erfreulich war dagegen die Feststellung, dass nur an sechs von 155 (3,9 Prozent) kontrollierten Fahrrädern die Bremsen nicht funktionsfähig waren. Einer Schülerin und einem Schüler wurde vorerst die weitere Benutzung ihrer Fahrräder untersagt, da beide Bremsen funktionsunfähig waren.

Die Polizei möchte aber nicht nur mahnen und verwarnen, sondern hat ein paar Tipps parat, damit auch in der dunklen Jahreszeit ein ungetrübtes Radeln möglich ist und jeder sicher an sein Ziel kommt:

Geschwindigkeit: Radfahrer müssen sich den Witterungsbedingungen anpassen. Laub, Nässe, Glätte und Schnee sorgen für rutschige und glatte Straßen. Deshalb sollte langsamer gefahren werden. Dies gilt natürlich auch für Pedelecs, deren Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h mühelos erreicht werden kann.

Beleuchtung: Fahrradbeleuchtung ist unverzichtbar, wenn man ein Fahrrad im Dunkeln oder bei schlechten Sichtverhältnissen nutzen möchte. Funktionierende Beleuchtung ist lebenswichtig!

Erkennbarkeit: Zur eigenen Sicherheit sollte sich der Radfahrer aber auch selbst kenntlich machen. Helle Kleidung, Warnwesten mit leuchtenden Streifen oder auch reflektierende „Schnapparmbänder“ helfen, andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Auch Helme können in der dunklen Jahreszeit mit einem leuchtenden Helmüberzug ausgestattet werden.

Sicherheit: Häufige Mängel an Fahrrädern sind z. B.: nicht intakte oder fehlenden Vorder- und Rücklampen, nicht funktionierende Bremsen, fehlende oder defekte Klingeln und fehlende Reflektoren oder nicht reflektierende Reifen. Eine korrekte und gründliche Überprüfung der Verkehrssicherheit eines Fahrrades kann bei jedem autorisierten Fahrradfachgeschäft durchgeführt werden.

Die Polizeidirektion Flensburg wünscht allzeit gute und sichere Fahrt!

OTS Polizeidirektion Flensburg

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