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Nazikeule, Gutmensch, Flüchtling… ? Flensburgs aktuellen Unworte und die gespaltene Meinung.

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Nazikeule, Gutmensch, Flüchtling… ? Flensburgs aktuellen Unworte und die gespaltene Meinung.

Gehen euch manche dieser Worte auch auf die Nerven? „Gutmenschen“, „ich bin kein Nazi, aber“ „wer hilft eigentlich den Deutschen“? …Mir schon.
Die Sichtweisen bei der aktuellen Flüchtlingsthematik gehen weit auseinander. Warum eigentlich? Und woher kommen auf einmal diese Flüchtlingsströme nach Europa?
Daran sind wir nicht unschuldig. Seit ungefähr 2003 wächst der Islamische Staat (IS), vor allem In Syrien, Irak und Libyen.
Kein Wunder, denn in der Gegend existiert idealer Nährboden für unzufriedene Menschen.
Seit Ewigkeiten herrscht dort immer wieder Bürgerkrieg, dort geht es um Ölvorkommen und Waffengeschäfte. Immer ganz vorne dabei: Die US-Regierung. Aber auch Deutschland ist nicht unschuldig.

2logo-foepo-neu-frei Wir liefern massenhaft Waffen in diese Regionen, seit langer Zeit.
Nun hat sich in diesem ewigen Krisengebiet die Terrororganisation IS gebildet und rekrutiert Mitglieder, die dann Bombenanschläge und Bürgerkriege organisiert. Dabei gehen die Soldaten der IS mit besonderer Härte vor, sie töten Männer, Frauen und Kinder. Die IS wird von superreichen Organisationen und Privatpersonen unterstützt.
Nun beginnt also die Flucht, in großen Massen. Verständlich, würde bei uns nicht anders ablaufen, wenn wir so brutale Truppen bei uns hätten. Die Flucht erfolgt nach Europa, wohin auch sonst. Man will ja nicht in ein Nachbarland, in dem die Panik von Neuem beginnt.
Aber Europa ist völlig überfordert mit der Situation, an der nun alle beteiligt sind/sein sollten.

Foerde-Logo-neu-15d3ce41Eigentlich werden Flüchtlinge in den Ländern registriert, in denen sie ankommen. Das kennt man ja aus dem Fernsehen, Zäune werden errichtet. Katastrophale Notunterkünfte entstehen. Wenn es vernünftig ablaufen sollte, müssten alle EU-Länder dabei unterstützen diese erste Welle zu strukturieren. Versorgung, Registrierung, Zuweisung in andere Länder, usw. Das klappt aber mal so gar nicht. Die Flüchtlinge versuchen also weiter zu kommen. Kann ich nachvollziehen, mein Ziel wäre die Schweiz oder Schweden. Bessere Strukturen und Sozialsysteme. Auch Deutschland wäre eine gute Option. Und auch Deutschland (wie viele europäische Länder) könnte Arbeitskräfte gebrauchen. Denn auch wenn die kritischen Stimmen in Deutschland immer mal wieder laut werden, wir haben ein demografisches Problem: Das Verhältnis von Nachwuchs zu alten/sterbenden Menschen.
Jedes Jahr wandern mehr Menschen aus Deutschland ab, oder sterben… als Nachkommen geboren werden. Das sorgt in der Zukunft für ein massives Rentenproblem, wenn wir nicht gravierend entgegensteuern. Aber zurück zu den Flüchtlingen: Politik und EU schaffen es momentan nicht, die Flüchtlingsthematik sauber zu strukturieren. So bitter es ist, wir haben schon Probleme bei der Erstversorgung. Lebensmittel, Hygiene und Schlafplätze.Ohne die vielen freiwilligen Helfer herrschten auch hier unzumutbare Zustände. Wie wird es dann erst bei integrativen Herausforderungen? Bildung (Sprache), Kenntnisermittlung und Unterbringung in Arbeitsplätzen? Oder bei der wirklichen Ursachenbekämpfung, ihr erinnert euch an die IS, wer kümmert sich denn nun um das tatsächliche Problem? Und organisiert dann die strukturierte Rückehr und den Wiederaufbau? Und in Deutschland geht’s schon los, diese Umstände nutzen bereits rechtsmotivierte Widerlinge, um falsche Infos in den Medien zu verbreiten: Flüchtlinge nehmen uns die Arbeit weg, sind kriminell, Sozialschmarotzer, faul, usw. Kennen wir alle. Und schon entsteht Angst. Aber diese Bild ist falsch und darf vor allem nicht auf dem Rücken der Heimatvertrieben ausgefochten werden. DIE sind nun wirklich nicht Schuld an der Situation, wollen Leben und Familie schützen. Aber wir beginnen uns gegenseitig aufzureiben. Kritiker, die nicht gleich mit der Nazi-Klatsche abgebügelt werden wollen und sich Sorgen machen. Kann ich streckenweise gut verstehen. Kein Wunder bei den ganzen Fehlinformationen im Netz. Und den angstverbreitenden Lügen. Auf der anderen Seite, die Menschen, die helfen wollen. Das Leid der Flüchtlingsfamilien im Vordergrund sehend. Aber…wir dürfen uns einfach nicht in zwei Lager spalten lassen . Ich merke ja selbst schon, dass ich mit kritischen Stimmen aneinandergerate. Und ich sehe auch die ganzen Fehlinformationen. Aber mein Job besteht unter anderem aus Internetrecherche, diese Informationsmöglichkeiten hat halt auch nicht jeder.
ich streite mich im Internet sogar schon mit alten Bekannten, die sich kritisch äußern. Mein alter Kumpel Kai z.B., der regt mich auf. Ich ihn vermutlich auch.
Alle müssen wieder zusammenrücken, der Informationsfluss muss optimiert werden. Nachdem ich Kai schon sagte, dass er mich nicht mehr grüßen soll… habe ich ihn nun zum Kaffe eingeladen. Das muss man friedlich diskutieren, denn wir alle sind gefragt. Streit kann nie die Lösung sein und Entfremdung bringt uns nicht weiter. Und bitte lasst nicht so viel Angst entstehen, weil braune Mistvögel diese Situation nutzen und Lügen verbreiten. Unser Team (Flensbook und Freunde) arbeitet aktuell drastisch an einer Lösung wie wir saubere Infos verteilen können. Wir erreichen halt sehr viele Menschen, aber Facebook-Gruppen reichen dafür nicht aus. Nächste Woche sollten wir so weit sein. Und bitte tragt bis dahin die aktuelle Situation nicht auf dem Rücken der Heimatvertriebenen aus, die sind nun wirklich nicht die Schuldigen! Danke, Mark Jürgensen

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