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Selbstmarketing: Die Marke »Ich«

Leben

Selbstmarketing: Die Marke »Ich«

Ziele erreichen und Erfolg haben. Diese zwei Dinge hat wohl auch jede/r Flensburger/in auf der To-Do-Liste des Lebens stehen. Doch wie vermarkten wir uns selbst am besten? Wie ist die Wirkung auf andere?

Den Tennisspieler Roger Federer zum Beispiel verbindet man mit Weltklasse, Gewinnermentalität und Bescheidenheit. Die Marke Federer halt. Nun denken wir an Boris Becker, der ebenfalls Tennisspieler und an der Spitze des Welttennis war. Die Marke Becker wird aber mit völlig anderen, negativeren, Eigenschaften in Verbindung gebracht. Aber wie entsteht eine erfolgreiche Marke »Ich«?

Erstmal gibt man ein doppeltes Versprechen: Funktionalität & Emotionalität. Eine Uhr zeigt die Uhrzeit.  Emotional betrachtet weckt eine Rolex aber andere Emotionen als eine Casio. Das ist auch auf die Marke »Ich« übertragbar. Personen haben bestimmte funktionale Fähigkeiten und stehen für bestimmte Emotionen abhängig sowohl vom Charakter, als auch von dem sozialen Umfeld.

Es gilt: Authentizität statt Extravaganz

Beim Selbstmarketing geht der Blick zuerst nach innen. Was für Qualifikationen besitze ich oder was macht mich als Person aus? Ein Image aufrecht zu erhalten, was nicht der eigenen Persönlichkeit entspricht, ist nicht nur anstrengend, sondern setzt auch ein falsches Zeichen.

Das Verhalten, d.h. welche Kontakte gepflegt werden, wie auf andere zugegangen wird, genauso wie das Auftreten, die Sprache, die Kleidung, sind alles Bestandteile einer Gestaltung des persönlichen Images.

Die Devise? Weniger ist mehr. Wer weniger extravagant daherkommt, wirkt sympathischer und bodenständig. Denn: Der erste Eindruck zählt. Das wusste sogar schon Oma.

Identität zeigen

Was gehört zu meiner Marke »Ich«?  Die größten Stärken und Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Erfolge des letzten Jahres. Oder einfach: Was ist mir im Leben wichtig?

Hierbei gilt ein bestimmtes Leitbild: Meine Präsenz. d.h. welche Ziele sollen mit der Marke »Ich« erreicht werden. Mein Netzwerk. Menschen, die für Ideen gewonnen werden sollten, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Meine Unterstützung. Persönliche/virtuelle Kontakte, die zur Erreichung des Ziels beitragen.

Und es geht natürlich um meine Leistungen. Von erwarteten Basisleistungen über den »Mehrwert« (Zusatznutzen), den nicht zum Aufgabengebiet gehörenden Ballast bis hin zu den Heldentaten. Diese, weder geforderten noch erwarteten, verblüffenden Taten steigern das Image der Selbstvermarktung enorm.

Meine Beziehungen zu Netzwerkpartnern sind häufig aber auch sehr entscheidend. Sowie meine Verhaltensgrundsätze. Diese sollten ritualisiert und wiedererkennbar sein. Einstudieren wie auf der Schauspielschule, nur, dass es kein Spiel ist, sondern das echte Leben.

Kommunikation: Der große Auftritt

Wie man seine Marke »Ich« in Szene setzt? Das Hauptkriterium. Zuerst muss das eigene Image gut verpackt werden. Und das endet nicht im virtuellen Leben. Die Selbstvermarktung in virtuellen Welten wie Facebook und Instagram werden in unserer Gesellschaft immer bedeutender für die eigene Reputation. Übertreibung ist da nicht selten anzutreffen. Hier gilt ebenfalls: Weniger ist mehr.

Und ein Slogan muss her. Ein Satz, der präzise aussagt, wer wir sind und was wir wollen. Versuchen sich in 30Sekunden so zu verkaufen, dass man eine positive Wirkung auf andere erzielt.

Das ist der erste Schritt, um Ziele zu erreichen und Erfolg zu haben. Das ist Selbstmarketing der Marke »Ich«.

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