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Vater zahlt Geldstrafe für Tochter und erspart ihr so Gefängnisaufenthalt von 130 Tagen

Bildquelle: Shutterstock

Blaulicht

Vater zahlt Geldstrafe für Tochter und erspart ihr so Gefängnisaufenthalt von 130 Tagen

Eine Frau war bereits 2020 durch ein Amtsgericht wegen vorsätzlicher Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da sie sich seitdem im Ausland befand und mit herkömmlichen Vollstreckungsmaßnahmen nicht zu erreichen war, wurde gegen sie ein Haftbefehl erlassen, der jetzt durch die Bundespolizei vollstreckt wurde.

Gestern Morgen gegen 11.00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten bei der stichprobenartigen grenzpolizeilichen Überwachung des Einreiseverkehrs aus Dänemark einen Opel Zafira mit dänischer Zulassung am ehemaligen Grenzübergang Harrislee. In dem PKW saß ein Ehepaar, dass sich ordnungsgemäß ausweisen konnte. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung der 38-jährigen Frau stellten die Beamten jedoch fest, dass eine Staatsanwaltschaft sie mit Haftbefehl suchte.

Nach der Verurteilung im November 2020 hatte die Frau die verhängte Geldstrafe in Höhe von knapp 5300,- Euro nicht bezahlt. Jetzt wurde ihr auf der Wache der Bundespolizei die Möglichkeit zur Begleichung der Summe gegeben. Sie und ihr Mann konnten so viel Geld allerdings nicht aufbringen. Nach einigem Zögern bat sie dann telefonisch ihren Vater um Unterstützung, der sich dann aus Dänemark nach Harrislee begab und den Betrag dort vor Ort entrichtete. So konnten alle die Dienststelle wieder verlassen und der Vater ersparte seiner Tochter einen Aufenthalt im Gefängnis von 130 Tagen.

OTS Bundespolizeiinspektion Flensburg

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