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Warnung vor falschen Microsoft-Mitarbeitern – Schaden von über 9000 Euro entstanden

Bildquellenangabe: © Landespolizeiamt SH

Blaulicht

Warnung vor falschen Microsoft-Mitarbeitern – Schaden von über 9000 Euro entstanden

Am Dienstag (18.08.2020) kam es zu einem Betrug zum Nachteil eines 60-jährigen Viölers. Dabei entstand ein Schaden von über 9000 Euro.

Der Mann wurde im Laufe des Tages von angeblichen Mitarbeitern der Firma Microsoft telefonisch kontaktiert. Ihm wurde in diesem Gespräch von einer männlichen Person mitgeteilt, dass sein Computer von einer Schadsoftware befallen sei und nun bereinigt werden müsse.

Hierzu loggte sich eine weitere Person mit Hilfe einer Fernwartungssoftware im Einverständnis des Geschädigten auf dessen Computer ein. Im Laufe der vorgetäuschten Bereinigung wurde dem Geschädigten mitgeteilt, dass auch die Online-Banking-Daten von dem Virus betroffen seien und es wurde das Einloggen in das entsprechende Online-Banking-Programm verlangt.

Auf diese Weise war es den Betrügern möglich, einen hohen Geldbetrag durch Überweisung zu erlangen. Nachdem die Abbuchung bemerkt wurde, erstattete der 60-Jährige Anzeige bei der Kriminalpolizei Husum.

Diese Betrugsmasche wird immer wieder im ganzen Bundesgebiet gemeldet. Die Polizei weist darauf hin, dass Unternehmen wie Microsoft keinen Einblick auf Ihre Computer haben und folglich nicht wissen können, ob Ihr Computer von einer Schadsoftware befallen ist. Somit werden solche Anrufe, die meist mit softwaregenerierten, ausländischen Rufnummern durchgeführt werden, nur als Vorwand genutzt, um an die Bankdaten der Opfer zu gelangen. Die Polizei rät dazu, solche Anrufe sofort zu unterbrechen.

OTS Polizeidirektion Flensburg

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