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Wie du willst, du Opfer!

Leben

Wie du willst, du Opfer!

Drama, Drama, Drama. Kennen Sie auch diese Form Menschen, die sich ständig im Elend befinden? Die, die es viel schwerer als andere haben? Unzufriedenheit ist an der Tagesordnung. Schlimmer noch, das Umfeld – und Sie – werden in die Situation mit hineingezogen? Ich bin da ganz ehrlich und direkt: Mir gehen derartige Leute langsam auf die Nerven, weil sie meine Zeit und meine Energie rauben. Aber vorher sollte da eine entscheidende Sache klar gestellt werden:

Ich meine nicht die Menschen, die gerade mal in eine Schieflage geraten sind

Personen die gerade durch besondere Umstände in finanzieller Not stecken oder tatsächlich krank sind. Jeder gerät mal in Probleme, das schaffe ich auch immer wieder in meinem Leben. Unter Freunden gilt dann Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe.

Ich rede von einer ganz bestimmten Spezies

Seit einigen Monaten beobachte ich Menschen, die sich in ihrem Umfeld nicht wohl fühlen. Bei denen eine bestimmte Problematik (oder gar gleich mehrere Themen) immer wieder Anlass zum Selbstmitleid sind. Das kann eine unglückliche Beziehung sein, die Unzufriedenheit mit der Körperfülle, der blöde Arbeitgeber und die doofen Kollegen, die ewigen Rückenschmerzen und das kaputte Auto. Diese Umstände kommen uns wahrscheinlich allen irgendwie bekannt vor.

Aber es gibt Menschen, die sich scheinbar in dieser Rolle ganz wohl fühlen

Warum verhalte sich diese Opfer(rollen) so?

a) Bequemlichkeit – denn man muss ja für Veränderung die eigene Komfortzone verlassen
b) Angst vor Entscheidungen – dafür müsste man ja die Verantwortung übernehmen und könnte falsche Entscheidungen treffen. Es ist viel leichter, diese Entscheidungen anderen zu überlassen. Diese Personen kann man ja praktischerweise dann auch die Schuld geben.
c) Trost und Mitleid von anderen – wir anderen können also eine Mitschuld tragen.

Und die wirkliche Veränderung kann aus meiner Sicht nur äußerst bedingt durch andere erfolgen

Es gilt das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Und da trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige Menschen jammern lieber dauerhaft über ihre Probleme, als tatsächlich an der Lösung zu arbeiten. Oder um es direkt anhand einiger Beispiele zu benennen:

  • Wenn dich dein Lebenspartner dauerhaft runterzieht, verlass ihn
  • Wenn du übergewichtig bist, iss bewusster und bewege dich
  • Wenn dich dein Arbeitsplatz quält, suche dir etwas anderes

Aber hör auf dich selbst zu bemitleiden oder anderen die Schuld zu geben.
Verlasse deine Opferrolle und mache es dir bewusst, dass du selbst für dich entscheiden kannst! Übernimm Verantwortung für dein Leben und das damit verbundene Leid/Glück!
Akzeptiere Themen, die du nicht ändern kannst!
Wechsel dein Umfeld, wenn es dich runterzieht!

Sicherlich einer der schwersten Schritte, wenn man dann zunächst „gefühlt einsamer“ wird. Dadurch öffnet sich dann jedoch auch wieder ein Fenster für neue Menschen und auch für dich selbst. Einige von uns sollten erst mal lernen, mit sich selbst ins Reine zu kommen und Zeit nur mit sich selbst zu verbringen. Dann wächst auch das eigene Bewusstsein.

Nenn mir deine Freunde und ich sage dir wer du bist

Sieh dir dein nächstes Umfeld bitte genau an. Sind diese Menschen glücklich und erfolgreich? Achten Sie auf Körper und Geist, kümmern sie sich um andere Menschen, gestalten sie ihr Leben ausgeglichen und sinnvoll? Wenn nein, dann lass dieses Umfeld ruhig hinter dir. Such dir andere Wegbegleiter, denn wir Menschen passen uns auch immer unserem Umfeld an. Du übernimmst wahrscheinlich Eigenschaften, die du gar nicht haben möchtest.

Wie kann ich denn anfangen, mein Leben neu zu gestalten?

Das kommt vor allem auch darauf an, was du denn gern verändern möchtest. Gute Wege, um ein erhöhtes Bewusstsein zu erlangen gibt es jedoch. Hier einige nachweislich wirksame Helfer:

Meditation – vielleicht erst mal mit Veit Lindau auf Youtube beginnen
Sport und Bewegung – Hauptsache du fängst mal an. Geh raus und beweg dich oder melde dich beim Sport an. Personen, die einfach nur mit dem Training in einem Studio begannen, veränderten innerhalb kürzester Zeit auch andere Themen in ihrem Leben. Sie achteten mehr auf Ernährung, lasen mehr nach und räumten häufiger auf. Und wenn du nur täglich erst mal 30 Minuten zügig spazieren gehst, fang einfach an.
Ziele setzen – setz dir erreichbare Ziele mit einem Ablaufdatum, die du auch schaffen kannst. Wie man Ziele richtig setzt, kannst du im Internet recherchieren.
Tageslicht – erzeugt Vitamin D3 und hebt so die Stimmung und die Antriebskräfte
Vitamine – achte auf deinen Vitaminhaushalt, so kannst du auch Vitamin D3 hochdosiert käuflich erwerben, das steigert die Lebensfreude.

Denk an Jim Thorpe. Diese Geschichte fanden wir im Netz:

Auf dem folgenden Foto kann man sehen, dass er verschiedene Socken und Schuhe trägt. Das war kein Modestatement. Es waren die Olympischen Spiele 1912 und Jim, ein amerikanischer Indianer aus Oklahoma, repräsentierte die USA in der Leichtathletik. Am Morgen seiner Wettkämpfe wurden seine Schuhe gestohlen. Zum Glück fand Jim zwei Schuhe in einer Mülltonne. Das ist das Paar, das er auf dem Foto trägt. Doch einer der Schuhe war zu groß, so dass er eine extra Socke tragen musste. Jim trug diese Schuhe und gewann an diesem Tag zwei Goldmedaillen.

Ausreden zu finden ist immer leicht. Will man gewinnen, gewinnt man. Was auch immer deine Ausreden gestern gewesen sind; Gestohlene Schuhe, Krankheit, das schöne Wetter oder nicht geglückte Geschäfte, der gemeine Lebenspartner … lasse dich nicht davon abhalten, dein Rennen zu laufen. Man kann mehr im Leben erleben, wenn man die Ausreden weglässt und endlich mit dem Leben beginnt. Man kann Gewinnen oder eben nicht.

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