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Alkoholisierter Autofahrer fährt in Gleise und flüchtet – Zug muss Schnellbremsung einleiten

Bildquelle: Shutterstock

Blaulicht

Alkoholisierter Autofahrer fährt in Gleise und flüchtet – Zug muss Schnellbremsung einleiten

Samstagabend wurde die Bundespolizei zu einem Beinahunfall auf der Bahnstrecke Flensburg nach Hamburg gerufen.

Die zweigleisige Bahnstrecke wurde zwischen Flensburg und Tarp gesperrt und eine Streife entsandt.

Die Bundespolizisten stellen am Ereignisort bei Eggebek fest, dass ein Autofahrer am Bahnübergang Quellental in die Gleise gefahren war. Danach war der Mann geflüchtet. Eine Streife der Landespolizei konnte den alkoholisierten Autofahrer stellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 1,8. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet.

Ein Zug aus Schweden, der auf der Fahrt Richtung Hamburg war, erkannte das Hindernis auf dem Bahnübergang und leitete eine Schnellbremsung ein. Glücklicherweise kam es nicht zur Kollision, da der Opel Insignia auf dem Gegengleis stand. Reisende im Zug wurden nicht verletzt.

Den 50-jährigen Autofahrer erwarten nun Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Trunkenheit im Verkehr.

Nach der Bergung des PKW durch ein Abschleppunternehmen konnte die Sperrung der Bahnstrecke aufgehoben werden. Beschädigungen an den Gleisen waren nicht festzustellen.

OTS Bundespolizeiinspektion Flensburg

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