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Das ist die perfekte Welle

Leben

Das ist die perfekte Welle

Meer. Sonne. Wasser. Flensburg. Unsere Hood bietet jedem Windsurfer und Kiter was er braucht. Den perfekten Surfspot. Die perfekte Welle. Gerade jetzt im Sommer, nutzen die Wasserratten jede Minute. It’s boarding time. Die kennen halt den Sommer in Schleswig-Holstein. Das kann schneller vorbei sein als so manchem Bauern lieb ist. Doch wo sind die Hotspots der Surfer Community in Flensburg und Umgebung? Merkwürdiger und Merkwürdiger sind dabei die Ortsnamen, dass sogar Alice und das Kaninchen anfangen würden zu lachen.

Da gibt es natürlich erstmal Solitüde oder auch die »Landzunge« genannt.

Der Weg ist steinig. Aber links und rechts bietet der Sand eine super Base um sich in die Fluten zu schmeißen. »Soli« heißt das Westgeld für den Osten, aber auch der sandige Boden im Flensburger Stadtgebiet. Im Sommer reihen sich verschiedene Menschen mit ihren Handtüchern auf wie die Sardinen. Also bitte auf schwimmwütige Kinder und Erwachsene achten, lieber Surfer und Kiter!

Von Solitüde geht es weiter zum nächsten kuriosen Namen. Schausende.

Das heißt Südufer der inneren Förde und im Westen nichts Neues vom Yachthafen. Südwest bis Nord geht klar für Wassersportler. Stehtief geht man eine ganze Weile bevor das tiefere Gewässer kommt, also nix mit Schwimmtraining, dafür boarden! Ach, Achtung Seepferdchen. Zum Ufer heißt es Abstand nehmen, da eine Pferdekoppel direkt am Strand liegt. Da stand schon so manches Islandpony verwundert neben einem abgestürztem Kite.

Jetzt wird es ballig. Zunächst der Surfspot Langballig.

Alle breit hier. Der Strand bietet hammer viel Platz, ist aber im Sommer oder nennen wir es in sonnigen Momenten Schleswig-Holsteins, von Badegästen übersät. Hier wieder: Achtung Kinder und Erwachsene in Badebekleidung. Aber die Rasenflächen sind nicht weit und da kann man »Aufriggen« und »Anblasen«. Langballig heißt auch flach, flacher, Flachwasser. Dafür ist es latten ob Ost oder West. Die Sideshore geht auf beides steil, genau wie der Kite.

»Und ich sitz auf meinem Board und esse Steine«. Das geht voll in Wackerbalig.

Im zweiten Ballig ist steiniger Strand. Aber alles halb so wild für echte Boarder. Südwest, West oder Nord geht hier klar, und stehtief ist auch wieder angesagt. Also Anfänger aufgepasst. Hier könnt ihr das Boarden mal austesten. Für Fortgeschrittene heißt es in Wackerballig: Vorsicht Grenzübertritt. Einmal Fördeüberquerung und Anliegen im dänischen Kegnæs. Bitte den Ausweis nicht vergessen.

Hoch hinaus, höher, Holnis.

Flach abfallender Sandstrand und bis 150m langem Stehbereich. Nur der Südostwind hat’s drauf. Der bringt Wellen nach Holnis. Ansonsten Flachwasser, meine Freunde. Südwest, Ost oder Nordost läuft hier. Alles andere kommt ablandig. Eigene Hood hier für die Kiter. Kitezone mit Regeln und 50m Abstand zu den badenden Urlaubern und Ufer. Aber auch die badende Bevölkerung soll sich gerne nicht in den Start- und Landebereich einzecken. Sie sind ja auch keine Flugzeuge. Besser ist das. Starten und Landen darf man links der kleinen Mole.

Das bockt in Bockholmvik.

Das bedeutet Außenförde. Westen oder Osten das ist hier die Frage. Geht  beides. Bockholmvik ist die Chillout-Zone für diejenigen unter euch, den es in Holnis zu voll ist. Der Norddeutsche ist ja lieber für sich. Vom Parkplatz führt der Weg bis zum Weißen Haus. Von dort kann man gut boarden. Hier heißt es auch wieder langer Stehbereich und es wird sandig.

Falshöft. Fals was?

Falshöft bedeutet für die Wassersportler Flensburger Förde mit Wellen, die Ansprüche haben. Hier gibt es einen Clash zwischen Ostsee und Küste unter starkem Ostwind. Die Windsurfer müssen sich auf den Weg machen: zum Leuchtturm. Finde den Leuchtturm und du bist glücklich. Kilometer langer und, man glaubt es kaum, leerer Sandstrand durchsetzt mit Steinen. Vor dem Leuchtturm, achtet auf die Sandbank. Und Seehunde falls ihr sie in der Ostsee entdeckt. Dann habt ihr auch fast Narnia gefunden. Aus dem Westen kommt es wieder böig.

Becker’s Bester. Beckerswerft.

Flach abfallender Strand und großer Stehbereich. Kiesel stapeln kann man hier auch ganz gut. Aber vor allem Westwind und Nordost liefern Sideshore-Bedingungen vom Feinsten. Wer in Flensburg und Umgebung also die perfekte Welle sucht, sollte nach kuriosen Namen Ausschau halten und findet eigentlich überall an der Küste einen Spot der zu ihm/ihr passt.

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