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Nach zwei tödlichen Unfällen am Bahnübergang in Tarp: Autofahrerin missachtet Rotlicht

Archivbild Bahnübergang | Bildquelle: Shutterstock

Blaulicht

Nach zwei tödlichen Unfällen am Bahnübergang in Tarp: Autofahrerin missachtet Rotlicht

Freitagnachmittag stellte eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei bei der Überwachung des Bahnübergangs in Tarp einen Ford Fiesta fest, der trotz Rotlicht noch über den Bahnübergang fuhr. Kurz danach senkten sich die Bahnschranken.

Die Bundespolizeistreife konnte den PKW kurz darauf stoppen. Die junge Autofahrerin gab auf ihr lebensgefährliches Fehlverhalten an, das Rotlicht nicht wahrgenommen zu haben. Sie wurde eindringlich auf die Gefahr bei Missachtung des Rotlichts am Bahnübergang belehrt.

Die 20-Jährige muss nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen (240,- Euro, 2 Punkte, 1 Monat Fahrverbot).

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang: Überqueren sie einen Bahnübergang nur, wenn dieser frei befahrbar ist und kein Lichtzeichen leuchtet. Das Rotlicht weist darauf hin, dass sich die Schranken in Kürze senken und eine Zugdurchfahrt unmittelbar bevorsteht. Sollten Sie noch schnell „rüberfahren“ wollen, so spielen Sie mit Ihrem Leben. Die Züge fahren dort mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 140 km/h) und haben einen sehr langen Bremsweg.

OTS Bundespolizeiinspektion Flensburg

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