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Polizei führt umfangreiche Fahrradkontrollen im Norden durch

Bildquelle: Shutterstock

Blaulicht

Polizei führt umfangreiche Fahrradkontrollen im Norden durch

Am Donnerstag (16.09.21) führte die Polizei umfangreiche Fahrradkontrollen durch und beteiligte sich damit an der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion zum Thema „Radfahrende im Blick“. Hintergrund sind die weiterhin steigenden Unfallzahlen mit beteiligten Radfahrern. Ziele der Kontrollen waren auf der einen Seite die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren, die durch falsches Verhalten der Radfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer ausgehen und auf der anderen Seite die konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen.

Dabei wurde zum einen auf die Hauptunfallursachen bei von Radfahrern verursachten Verkehrsunfällen aufmerksam gemacht. Mit Abstand häufigste Ursache ist hier die falsche Straßenbenutzung der Radfahrer, wie zum Beispiel das Befahren der Gehwege oder die Benutzung der Radwege in falscher Fahrtrichtung. Zum anderen wurden die Radfahrer aber auch auf die Gefahren aufmerksam gemacht, die durch falsches Verhalten von PKW- und LKW-Fahrern ausgehen. Hier sind vor allem Fehler beim Abbiegen und beim Einfahren in den fließenden Verkehr sowie Vorfahrtsmissachtungen unfallursächlich.

Die Polizei führte in den Kreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland sowie im Stadtgebiet von Flensburg sowohl mobile Kontrollen als auch feste Kontrollstellen vor Schulen und an unfallträchtigen Straßenabschnitten durch.

Es wurden insgesamt 1331 Fahrräder kontrolliert und 379 Verstöße geahndet:

  • 135-mal wurde die falsche Verkehrsfläche genutzt,
  • 33-mal waren Radfahrende wegen der Nutzung von Handys oder Kopfhörer abgelenkt,
  • Zehn Rotlicht-/Vorfahrtverstöße wurden geahndet,
  • eine Radfahrerin war mit über 1,6 Promille deutlich zu alkoholisiert,
  • 167-mal war der technische Zustand der Räder zu bemängeln.

OTS Polizeidirektion Flensburg

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