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AfD-Infostand in Flensburg: Polizei erwartet Demonstrationen & Ausschreitungen der Gegenseite
Dies ist ein Appell, bei Protesten friedlich zu bleiben. In der Flensburger Innenstadt kommt es heute zu einem größeren Demonstrationsgeschehen. Anlass ist ein Infostand der AfD am Nordermarkt. Mehrere Parteien, Bündnisse und Initiativen haben im Vorfeld zu Gegenprotesten aufgerufen. Die Polizei rechnet mit rund 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Bereits im Vorfeld wurden auch Befürchtungen laut, dass es zu Spannungen oder Ausschreitungen kommen könnte. Nach ersten Informationen soll es zudem bereits zu einzelnen polizeilichen Maßnahmen und Festnahmen gekommen sein.
Die Lage bleibt dynamisch.
Unabhängig von politischen Positionen gilt jedoch: Demonstrationen sind ein wichtiger Bestandteil der Demokratie — Gewalt gehört jedoch nicht dazu. Auch wer Parteien oder politische Positionen entschieden ablehnt, sollte seine Meinung friedlich und respektvoll äußern. Protest ist legitim, Gewalt dagegen nicht. Ein demokratisches Miteinander lebt davon, dass unterschiedliche Meinungen ausgehalten werden, ohne dass es zu Eskalationen kommt.
Die Polizei Flensburg teilte im Vorfeld mit:
„+++ Flensburg: Heute Demonstrationsgeschehen in der Innenstadt +++
Für heute sind im Bereich der Innenstadt mehrere Versammlungen angezeigt worden. Anlass ist ein Infostand der AfD am Nordermarkt. Mehrere andere Parteien und Bündnisse haben zu Gegenprotesten in unmittelbarer Umgebung aufgerufen. Die Polizei rechnet mit insgesamt 1000 Versammlungsteilnehmern.
Wir sind mit Kräften vor Ort, um die Versammlungen zu schützen. Aufgrund der Einsatzlage kann es zu Behinderungen für den Fußgängerverkehr kommen.“
Die Polizei bittet Bürgerinnen und Bürger, den Bereich möglichst zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte
Folge zu leisten. Ziel sei es, die Versammlungsfreiheit aller Beteiligten zu gewährleisten und gleichzeitig für Sicherheit zu sorgen. Gerade in politisch aufgeheizten Situationen ist ein besonnener Umgang besonders wichtig. Friedliche Demonstrationen sind ein Zeichen lebendiger Demokratie — Gewalt hingegen schwächt sie.
Text: Mark Jürgensen
