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Beunruhigend: Beschluss zur Impfung von Kindern

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Beunruhigend: Beschluss zur Impfung von Kindern

Vom 4. -5. Mai tagte der 124. Deutsche Ärztetag der Bundesärztekammer. Das Ergebnis ist ein 172 Seiten langes Protokoll mit Beschlüssen und Forderungen zu den Themen, die dort besprochen wurden. Der Titel des Beschlusses hat es in sich. Der Bundesärztetag fordert darin die Bundesregierung auf, „unverzüglich eine COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und vor Einsetzen des Winters 2021/2022 umzusetzen.“

„Notwendige COVID-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche 2021/2022“

Die Ärzte fordern folgende Maßnahmen:

  • „die Forschung zu Impfstoffen für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sofort und nachhaltig mit ausreichenden finanziellen und organisatorischen Maßnahmen zu fördern,
  • hinreichend adäquate Impfstoffe zu bestellen und zeitnah auszuliefern,
  • proaktiv mediale Kommunikation für die Impfung von Kindern und Jugendlichen vorzubereiten und umzusetzen
  • sowie Kinder- und Jugendärzte in Praxis, Klinik und Öffentlichem Gesundheitsdienst (ÖGD) und Hausärzte als Drehscheibe für Kommunikation und bei kurzfristiger Impfdurchführung zu unterstützen.“

Die Begründung dafür lautet wie folgt:

„Ca. 14 Prozent der Bevölkerung sind jünger als 16 Jahre und können mit den derzeit verfügbaren COVID-19-Impfstoffen nicht geimpft werden. Um in unserem Land eine Herdenimmunität gegen die SARS-CoV-2-Pandemie zu erreichen, muss diese Lücke unbedingt geschlossen werden.

Auch Kinder und Jugendliche haben deutliche gesundheitliche Risiken infolge einer SARS-CoV-2-Erkrankung. Deshalb muss die Immunität auch für diese Gruppe durch eine Impfung und nicht durch eine Durchseuchung erzielt werden.

Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden. Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führt ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die kindliche psychische Entwicklung.

Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück.

Zugegebenermaßen ist das keine direkte Impfpflicht, die dort von den Ärzten gefordert wird. Die Grundrechte bekommen Eltern und Kinder jedoch nur zurück, wenn man die Kinder impfen lässt. So hat man noch die „Wahl“, den Kindern keine Bildung zu ermöglichen, wenn man nicht möchte, dass die Kinder geimpft werden.

Impfung von Kindern für Herdenimmunität erforderlich?

In dem Beschluss des Ärztetages wird angeführt, dass die benannte Altersgruppe einen Anteil von 14 Prozent der deutschen Bevölkerung ausmachen. Der Diskurs über die Herdenimmunität zeigt, dass hier gar keine Klarheit herrscht. Es ist noch gar nicht ausreichend erforscht, ab wann so eine Immunität einsetzen würde. Die Zahlen schwanken hier zwischen 55 und 90 Prozent. Wäre eine ausreichend Erforschung gerade auch mit Hinblick auf die ständig auftretenden neuen Mutationen nicht dringend erforderlich, bevor man solche Forderungen stellt?

Es scheint, als möchte man die Wiedererlangung von Grundrechten – was allein schon absurd ist, an die Impfung von Kindern knüpfen, wobei hier kein wissenschaftlicher Konsens über die wirkliche Wirksamkeit dieser Maßnahme erkennbar ist. Wo bleibt da der Aufschrei?

Text: L. Maunus
Bildquelle: Shutterstock

Quellen:

https://www.bundesaerztekammer.de/aerztetag/124-deutscher-aerztetag-2021-als-online-veranstaltung/beschlussprotokoll/ (Seite 31-32)

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/impfen/herdenimmunitaet

https://www1.wdr.de/nachrichten/coronavirus-impfen-herdenimmunitaet-100.html

 

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