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Bundespolizei schließt Ermittlungen nach Rangierunfall im Bahnhof ab

Bildquelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg

Blaulicht

Bundespolizei schließt Ermittlungen nach Rangierunfall im Bahnhof ab

Am 18.01.2022 gegen 22.30 Uhr wurde die Bundespolizei zu einen Rangierunfall im Bahnhof Niebüll gerufen. Ein Zug des DB Sylt Shuttles, bestehend aus zwei Lokomotiven und fünf Doppelstockwagen, war bei einer Rangierfahrt auf einen abgestellten Zug gefahren. Dabei wurde der Zug auf einen Prellbock geschoben und entgleiste mit einer Achse (siehe Bild).

Das technische Hilfswerk aus Niebüll war alarmiert worden um das Drehgestell des verunfallten Zuges wieder aufzugleisen. Die zehn Helfer des THW mussten mittels Hydrauliktechnik die Achse wieder auf die Schiene drücken.

Der Sachschaden beträgt mehr als 80.000 Euro.

Die Ermittlungen der Bundespolizei zur Unfallursache sind jetzt abgeschlossen. Der Lokführer und ein sogenannter Rangierbegleiter, der auf der Spitze der geschobenen Einheit eingesetzt war, stehen in Funkkontakt. Dabei wird u. a. die Entfernung zu dem anzukuppelnden Zug durchgegeben.

Der Rangierbegleiter gab zehn Meter vor dem anzukuppelenden Autozug das Signal zum Halten an den Lokführer durch. Die Geschwindgkeit war jedoch zu hoch, so dass es zur Kollision kam.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg prüft nun, ob gegen den 40-jährigen Rangierer ein hinreichender Tatverdacht der Gefährdung des Bahnverkehrs besteht.

OTS Bundespolizeiinspektion Flensburg

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