Regionales
Wieder eine wilde Verfolgungsjagd
Flensburg/Handewitt – Mit quietschenden Reifen, heulendem Motor und mehreren Streifenwagen im Nacken raste am späten Donnerstagabend ein silberner BMW durch das Stadtgebiet – und verschwand schließlich spurlos.
Was zunächst als Routinekontrolle gegen 21:14 Uhr begann, entwickelte sich zu einer waghalsigen Flucht. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Polizei und beschleunigte, statt zu bremsen. Schon bald war klar: Dieser Wagen war den Ermittlern kein Unbekannter.
Die Verfolgung führte quer durch verschiedene Stadtteile – von Weiche über Handewitt bis nach Ellund und Harrislee. In den teils engen Straßen drückte der Flüchtige aufs Gas, erreichte stellenweise mehr als 100 km/h. Trotz des massiven Polizeiaufgebots wurde die Jagd um 22:06 Uhr gestoppt. Grund: Das Risiko für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer war zu hoch.
Das letzte Lebenszeichen des BMW gab es in der Baderuper Straße, Richtung Tarp. Auch die dänischen Behörden wurden alarmiert, doch Hinweise auf eine Flucht über die Grenze bestätigten sich nicht.
Besonders brisant: Das Kennzeichen des Fahrzeugs passt nicht zu dem Modell – ob gestohlen oder manipuliert, ist noch unklar. Der Fahrer bleibt wie vom Erdboden verschluckt.
Die Polizei bittet um Hinweise unter 0461 – 484-4110 oder per E-Mail an ved.flensburg.1PR@polizei.landsh.de.
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