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CORONA: Masken-Unsinn am Flensburger Hafen?

Leben

CORONA: Masken-Unsinn am Flensburger Hafen?

Wer den Holm und die Große Straße in Flensburg entlang läuft, trägt eine Maske. Rund um den Hafen flanieren – auch nur mit Maske. Selbst die schönen Strände unserer Stadt waren zeitweise mit einer Maskenpflicht belegt.

Das vermittelt ein falsches Bild…

..erläutern nun führende deutsche Aerosolforscher in einem offenen Brief an die Bundesregierung. Die Forscher beschweren sich, dass der Stand der Forschung bei der Festlegung von Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung nicht berücksichtigt werde. So schreiben sie in dem Brief:

Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt. Stattdessen werden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen.“

Auch das Robert-Koch-Institut schreibt, dass Infektionen im Außenbereich insgesamt selten vorkommen. Bei Wahrung des Mindestabstandes ist die Übertragungswahrscheinlichkeit im Außenbereich aufgrund der Luftbewegung sehr gering.“

Wozu also Debatten über Maskenpflichten im Freien? Führt das die Bevölkerung weiter oder verstärkt diese nur die Angst der Menschen?

Drinnen lauert die Gefahr

Weiter schreiben die Wissenschaftler:

Die Übertragung der SARS-CoV-2 Viren findet fast ausnahmslos in Innenräumen statt. Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu ‚Clusterinfektionen‘, wie das in Innenräumen zu beobachten ist. Zu diesen Gruppeninfektionen gehören bevorzugt Altenheime, Wohnheime, Schulen, Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten.“

Sie sind sich außerdem einig, dass es vor Allem wichtig sei, die Menschen für die eigentlichen Gefahren zu sensibilisieren, die wie erklärt in geschlossen Räumen präsent sind und nicht, wie durch die Maßnahmen der Politik vermittelt wird, unter freiem Himmel.

„Die andauernden Debatten über das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Biergärten, das Joggen oder das Radfahren haben sich längst als kontraproduktiv erwiesen. Wenn unseren Bürgerinnen und Bürgern alle Formen zwischenmenschlicher Kontakte als gefährlich vermittelt werden, verstärken wir paradoxerweise die

überall erkennbare Pandemiemüdigkeit.“, heißt es in dem offenen Brief. Nichts Stumpfe uns Menschen bekanntlich mehr ab als ein permanenter Alarmzustand.

6 Regeln zum Erfolg

Die Wissenschaftler erläutern in ihrem Schreiben 6 Regeln, dessen kombinierte Anwendung ihrer Meinung nach zum Erfolg bei der Pandemiebekämpfung führen würde:

„1.) Infektionen finden in Innenräumen statt, deshalb sollten sich möglichst wenige Menschenaußerhalb ihres Haushaltes dort treffen. Zusätzlich muss man beachten, dass in Innenräumen auch dann eine Ansteckung stattfindet, wenn man sich nicht direkt mit jemandem trifft, sich aber ein Infektiöser vorher in einem schlecht belüfteten Raum aufgehalten hat!

2.) Man sollte die Zeiten der Treffen und die Aufenthaltszeiten in Innenräumen so kurz wie möglich gestalten.

3.) Man sollte durch häufiges Stoß -oder Querlüften Bedingungen wie im Freien schaffen.

4.) Das Tragen von effektiven Masken ist in Innenräumen nötig. In der Fußgängerzone eine Maske zu tragen, um anschließend im eigenen Wohnzimmer eine Kaffeetafel ohne Maske zu veranstalten, ist nicht das, was wir als Experten unter Infektionsvermeidung verstehen. Dabei ist zu beachten, dass der Dichtsitz der Maske für ihre Effektivität mindestens genauso wichtig ist, wie die Abscheideeffizienz des Materials.

5.) Raumluftreiniger und Filter sind überall dort zu installieren, wo Menschen sich länger in geschlossenen Räumen aufhalten müssen (Wohnheime, Schulen, Alten- und Pflegeheime, Betreuungseinrichtungen, Büros und andere Arbeitsplätze).

6.) In großen Hallen und Räumen ist die Ansteckungsgefahrviel geringer als in kleinen Versammlungsräumen. Wenn man also wieder Theater, Konzerte, und Gottesdienste stattfinden lassenwill, sollte das in großen gut gelüfteten Hallen stattfinden oder wenn möglich ins Freie ausgewichen werden.“

Ein Großteil der Bevölkerung würde sicherlich Verständnis für diese Maßnahmen und deren strenge Einhaltung haben, wenn dafür die unsinnigen Maßnahmen im freien gelockert würden. Das wäre sicherlich eine Erleichterung für Viele.

Quellen:

http://docs.dpaq.de/17532-offener_brief_aerosolwissenschaftler.pdf

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText2

Text L. Maunus

 

 

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