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Coronavirus: Umfangreiches Kontaktverbot statt Ausgangssperren

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Coronavirus: Umfangreiches Kontaktverbot statt Ausgangssperren

Statt einer bundesweiten Ausgangssperre haben Bund und Länder sich am Sonntagnachmittag auf ein „umfangreiches Kontaktverbot“ verständigt. NRWs Ministerpräsident Armin Laschet stellte die einzelnen Punkte des Verbots sowie Sanktionen im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Bundeskanzlerin bestätigte die einzelnen Punkte kurze Zeit später in einer weiteren Pressekonferenz.

Die neun Punkte des Kontaktverbots

  • Verbot für Ansammlungen von mehr als zwei Personen, ausgenommen Familien sowie Haushalte
  • Kontakt zu anderen auf ein Mindestmaß beschränken
  • Mindestabstand von 1,50 Metern in der Öffentlichkeit
  • Kneipen, Restaurants und Co. bleiben weiterhin geschlossen
  • Frisöre, Nagelstudios und Kosmetikstudios bleiben ebenfalls geschlossen
  • Hygienevorschriften sollen weiterhin eingehalten werden
  • Arbeitswege, Hilfe für andere und individueller Sport ist weiterhin möglich
  • Neun-Punkte-Plan gilt vorerst für zwei Wochen
  • Verstöße werden von Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und sanktioniert

Welche Sanktionen gibt es bei Verstößen?

Armin Laschet äußerte sich zu den Sanktionen gegen Verstöße des Kontaktverbots im Rahmen einer Pressekonferenz. Dabei war von Strafen von bis zu 25.000 Euro bei leichten Verstößen und einer strafrechtlichen Verfolgung bei harten Verstößen die Rede. Angela Merkel bestätigte dies in ihrer Pressekonferenz nicht. Über konkrete Sanktionen äußerte sich die Bundeskanzlerin nicht.

Bild: Shutterstock

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