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Streeck kritisiert Streichung des Lohnersatzes für Ungeimpfte

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Streeck kritisiert Streichung des Lohnersatzes für Ungeimpfte

Der Virologe Hendrik Streeck hat das Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte kritisiert. „Wir arbeiten mit Strafen und das führt zu einem Druck, wo der Mensch am Ende sagt: Ich sage meinem Arbeitgeber gar nicht, dass ich Corona habe“, sagte Streeck in der ARD-Talksendung „maischberger. die woche“. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte die Entscheidung zur Streichung der Verdienstausfälle verteidigt, es gehe nicht um Druck, sondern es sei auch eine Frage von Fairness. Streeck hingegen betonte: „Vom Public Health-Aspekt, also der Eindämmung der Pandemie oder der Infektionszahlen, ist das gar kein guter Schritt“, sagte er im ARD-Talk. Schlimmstenfalls gingen Ungeimpfte infiziert ins Büro und trügen das Virus weiter

Streeck hält auch wenig von einer grundsätzlichen Anwendung der 2G-Regel: „Ich bin ein großer Verfechter von 3G. Wir dürfen keine indirekte Impflicht haben.“ Der Staat müsse Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, eine Alternative anbieten, damit sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. „Man muss aber auch deutlich kommunizieren, dass Ungeimpfte bei einer 3G-Party ohne Maske auch ein deutlich höheres Risiko haben, sich zu infizieren.“

OTS Original-Content von: ARD Das Erste, übermittelt durch news aktuell via Presseportal

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